Eine Leckageortung (oft auch Leckortung genannt) bezeichnet das gezielte Aufspüren von undichten Stellen in wasser Systemen. Ziel ist es, Schäden wie Rohrbrüche punktgenau
Eine Leitungsortung ist ein technisches Verfahren, um den genauen Verlauf und die Tiefe von im Boden oder in Wänden verborgenen Versorgungsleitungen zu bestimmen. Ohne großflächig aufreißen zu müssen (zerstörungsfreie Ortung).
Infrarot-Thermografie ist ein berührungsloses, bildgebendes Messverfahren, das die für das menschliche Auge unsichtbare Wärmestrahlung (Infrarotstrahlung) eines Objekts erfasst und in ein sichtbares Wärmebild umwandelt.
Feuchteschäden und Schimmelschäden beschreiben Beeinträchtigungen an Gebäuden, die durch Wasser oder eine zu hohe Luftfeuchtigkeit entstehen. Während Feuchteschäden oft die strukturelle Bausubstanz betreffen, ist Schimmelbefall eine biologische Folgeerscheinung, die oft erst durch diese Feuchtigkeit ermöglicht wird.
Wasserschäden bei Flachdächern sind kritisch, da sie oft erst spät bemerkt werden, wenn die Dämmung bereits durchfeuchtet ist.
Typische Ursachen & Symptome
Ursachen: Materialermüdung (UV-Strahlung), Risse in der Abdichtung, undichte Anschlüsse an Kaminen oder Gullys sowie verstopfte Dachabläufe.
Warnsignale: Wasserflecken an der Zimmerdecke, Schimmelbildung im Deckenbereich oder Blasenbildung in der Dachhaut.
Stehendes Wasser: Kleine Pfützen sind bei einer Neigung bis 5 % oft normal; problematisch ist jedoch dauerhafter Wasserstau, der die Substanz angreift.
Regelmäßige Inspektion: Lassen Sie Installationen (insbesondere bei Gebäuden älter als 20 Jahre) fachmännisch prüfen. Ein Fachmann erkennt korrodierte Stellen, bevor ein Rohrbruch entsteht.
Ein Leckagegutachten (oft auch Leckortungsprotokoll oder Schadengutachten genannt) ist ein offizielles Dokument eines Sachverständigen, das die Ursache, den genauen Ort und das Ausmaß eines Lecks (z. B. Rohrbruch oder Dachundichtigkeit) detailliert dokumentiert.